{"id":2965,"date":"2015-12-30T23:39:17","date_gmt":"2015-12-30T22:39:17","guid":{"rendered":"http:\/\/kiebitzgrund-aktiv.de\/?p=2965"},"modified":"2017-10-31T15:51:25","modified_gmt":"2017-10-31T14:51:25","slug":"bundesverband-macht-mobil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kiebitzgrund-aktiv.de\/?p=2965","title":{"rendered":"Bundesverband macht mobil"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Protest gegen die HG\u00dc-Trasssen und vor allem gegen den Suedlink hat die B\u00fcrgerinitiativen viel Zeit, Kraft und Nerven gekostet. Nun, r\u00fcckblickend kann man sagen, der Einsatz hat sich gelohnt. Durch die aufwendige Bundesverbandsarbeit ist &#8222;die Keimzelle&#8220; unseres Widerstandes, n\u00e4mlich diese Seite, ein wenig zu kurz geraten. Daher ein kurzer R\u00fcckblick auf den Monat Dezember:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">KIEBITZGRUND<span style=\"color: #008000;\"><em>aktiv <\/em><span style=\"color: #000000;\">hat dem <a href=\"http:\/\/bundesverband-gegen-suedlink.de\/\">Bundesverband der B\u00fcrgerinitiativen gegen SuedLink<\/a> zum Jahreswechsel ein &#8222;Geschenk&#8220; gemacht und eine neue Internet-Pr\u00e4senz aufgebaut. Hiermit wollten wir unsere Unterst\u00fctzung f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/bundesverband-gegen-suedlink.de\/?page_id=54\">Bundesverbandsarbeit<\/a> ausdr\u00fccken und hoffen, dass sich noch viele Initiativen unserem gemeinsamen Protest gegen SuedLink anschlie\u00dfen. Der neue Look soll auch frischen Wind in die Verbandsarbeit bringen und es freut uns, dass die Resonanz auf die neue Bundesverbandsseite bisher ausschlie\u00dflich positiv ist. Transparent und informativ, soll die Seite allen Interessierten die Bundesverbandsarbeit n\u00e4her bringen: <\/span><\/span><a href=\"http:\/\/bundesverband-gegen-suedlink.de\/\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>www.bundesverband-gegen-suedlink.de<\/strong><\/span><\/a><!--more--><\/p>\n<p>Ebenfalls sehr umfangreich war unsere Stellungnahme zum NEP 2025, 1. Entwurf &#8211; wir haben sie rechtzeitig zum Ende der Abgabefrist eingereicht, n\u00e4mlich genau am 12.12., f\u00fcr SuedLink-Gegner ein bekanntes Datum:<\/p>\n<h4>Stellungnahme der B\u00fcrgerinitiative KIEBITZGRUNDaktiv<br \/>\nNEP 2025, 1. Entwurf \u2013 vorrangig zur geplanten Gleichstromtrasse SuedLink<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>wir haben den heutigen Tag bewusst als Abgabetermin f\u00fcr unsere Stellungnahme zum NEP 2025 gew\u00e4hlt, da genau vor einem Jahr die Fa. TenneT TSO GmbH den Antrag auf Bundesfachplanung f\u00fcr die Gleichstromtrasse SuedLink gestellt hatte. Dieser wurde von der Bundesnetzagentur zu Recht wegen gravierender M\u00e4ngel abgelehnt. In der Zwischenzeit haben sich die Rahmenbedingungen der Planung ge\u00e4ndert, da nun ein Vorrang f\u00fcr Erdverkabelung zu ber\u00fccksichtigen ist. Zu unserem Bedauern m\u00fcssen wir feststellen, dass die Bewertung der Stellungnahmen zum 1. Entwurf des NEP 2025 im Zust\u00e4ndigkeitsbereich der \u00dcbertragungsnetzbetreiber liegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch den wenig transparenten B\u00fcrgerdialog in der Vergangenheit ist seitens der Bev\u00f6lkerung kein Vertrauen bez\u00fcglich der ordnungsgem\u00e4\u00dfen Bewertung der Stellungnahmen zu erwarten und auch die vollst\u00e4ndige Weiterleitung der Konsultationsunterlagen an die BNetzA wird bezweifelt. Die \u00dcNB sind f\u00fcr Bedarfsfeststellung, Planung, Bau und Betrieb der Leitungen zust\u00e4ndig, nun wird ihnen auch noch die Auswertung der B\u00fcrgerstellungnahmen \u00fcberlassen. Eine objektive und vorrangig der Daseinsvorsorge geschuldete Netzplanung wird hier offensichtlich den wirtschaftlichen Interessen der vier Monopolisten untergeordnet, mit Duldung durch die BNetzA.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenso sind uns die eigentlichen Interessen der \u00dcBN bereits seit der \u00f6ffentlichen Anh\u00f6rung am 14.10.2015 in Berlin bekannt, Herr Hartman hat sich deutlich ausgedr\u00fcckt: Zeitliche Verk\u00fcrzung bei Planungsverfahren zum Netzausbau auf Kosten der B\u00fcrgerbeteiligung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der \u00d6ffentlichkeit werden Einspr\u00fcche gegen die HG\u00dc-Trassen erst im letzten Verfahrensschritt, der Planfeststellung erm\u00f6glicht. N\u00e4mlich dann, wenn alle Entscheidungen zu Trassenverlauf, Masten, Erdkabel, Mindestabstand etc. bereits gefallen sind und eine gerichtliche Auseinandersetzung mit den \u00fcberm\u00e4chtigen Interessensgruppen viele B\u00fcrger vor einer Klage abschrecken soll.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn die Fa. TenneT TSO GmbH neuerdings immer wieder beteuert, sich von Anfang an f\u00fcr den Einsatz von Erdkabeln ausgesprochen zu haben, muss nun die Planung der Trassenverl\u00e4ufe neu aufgesetzt werden. Herr Strecker hatte bereits anl\u00e4sslich einer B\u00fcrgerversammlung in Fulda (14.09.2015) einger\u00e4umt, dass man ohne Gesetzesbeschluss nicht planen k\u00f6nne. Wenn es vor wenigen Wochen noch keine konkreten Vorstellungen f\u00fcr eine Neuplanung unter Einbeziehung der Erdverkabelung gegeben hat, ist eine seri\u00f6se Ausarbeitung relevanter Szenarien in der kurzen Zeitspanne nicht m\u00f6glich. Daher ist das Konsultationsverfahren zum NEP 2025 zu fr\u00fch eingeleitet worden und einer willk\u00fcrlichen Verschwendung von Steuergeldern gleichzusetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Zusammenhang ist auch der Vorsto\u00df der Gro\u00dfen Koalition als skandal\u00f6s zu bewerten, durch einen kurzfristig eingereichten \u00c4nderungsantrag weitere Leitungsbauvorhaben in den Bundesbedarfsplan aufzunehmen und dabei wissentlich ordnungsgem\u00e4\u00dfe Planungsverfahren zu ignorieren. Obwohl im Energiewirtschaftsgesetz verankert, wird eine m\u00f6gliche Beteiligung der \u00d6ffentlichkeit somit ausgeschlossen und auch die notwendige strategische Umweltpr\u00fcfung umgangen. Die Interessen der Bev\u00f6lkerung werden erneut missachtet, der B\u00fcrgerdialog zur Farce degradiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die B\u00fcrgerinitiativen durch ihren massiven Protest im vergangenen Jahr die Hintergr\u00fcnde des geplanten gigantischen Stromnetzausbaus aufgedeckt und angeprangert haben, wird inzwischen auch von politischer Seite eingestanden, dass man sich haupts\u00e4chlich am wachsenden europ\u00e4ischen Stromhandel orientieren will. Es wurde kein Szenario ohne HG\u00dc-Trassen erstellt, das sich an einer dezentraler Energieversorgung und der Ert\u00fcchtigung des Verteilnetzes bzw. umfangreichen Effizienzma\u00dfnahmen orientiert und den Netzausbau vorrangig dem Strombedarf im Sinne der Daseinsvorsorge anpasst. Die Kosten f\u00fcr den gigantischen \u00dcbertragungsnetzausbau tragen Gemeinden, kleine und mittelst\u00e4ndische Betriebe und die Stromkunden entlang der HG\u00dc-Trassen. Die Profiteure sind hingegen \u00dcbertragungsnetzbetreiber, Stromkonzerne und Gro\u00dfindustrie.<\/p>\n<p>Mit unserer Stellungnahme zum NEP 2025 (1. Entwurf) bekr\u00e4ftigen wir erneut unsere bereits im Rahmen der Konsultation f\u00fcr den Netzentwicklungsplan 2024 eingereichten Einw\u00e4nde.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Trotz zwischenzeitlich beschlossener Erweiterung der Erdverkabelungsoptionen lehnen wir eine Streckenf\u00fchrung durch den Burghauner Ortsteil Schlotzau ab, da durch die gesetzlich festgeschriebenen Ausnahmeregelungen bei Erdverkabelung keine Garantie gegeben werden kann, dass SuedLink unterirdisch verlegt wird. Die wirtschaftliche Weiterentwicklung unseres Ortes ist durch die HG\u00dc-Trasse massiv gef\u00e4hrdet, das Wohnumfeld dauerhaft zerst\u00f6rt. Die Unterschriften von ca. 280 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern gegen die SuedLink-Trasse waren der Fa.TenneT bereits zu Beginn des \u201eB\u00fcrgerdialoges\u201c \u00fcberreicht worden. Ebenso liegen den \u00dcbertragungsnetzbetreibern als auch der Bundesnetzagentur Einw\u00e4nde aus vergangenen Konsultationen vor.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die negativen gesundheitlichen Auswirkungen von HG\u00dc-Leitungen werden weiterhin geleugnet, obwohl keine aussagekr\u00e4ftigen Untersuchungsergebnisse vorliegen. Auch wenn dies nicht Bestandteil der aktuellen Konsultation ist, werden wir immer wieder anprangern, dass hier in unverantwortlichem Ma\u00dfe das Wohl der Bev\u00f6lkerung gef\u00e4hrdet wird und damit bewusst gegendemokratische Grundgesetze versto\u00dfen wird.<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Eine Optimierung der Trassenf\u00fchrung kann nur durch Ber\u00fccksichtigung von Natur- und Umweltschutz erfolgen. Entscheidungen m\u00fcssen im Sinne der Gesundheitsvorsorge f\u00fcr die betroffene Bev\u00f6lkerung getroffen werden und haben oberste Priorit\u00e4t.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Alle zwischenzeitlich erstellten Studien die den Bedarf an HG\u00dc-Trassen in Zweifel stellen werden ignoriert. U.a. hat Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert, ausgewiesene Energieexpertin des DIW in Berlin feststellt, dass der geplante Netzausbau nur im Interesse der \u00dcbertragungsnetzbetreiber liegt und der Bedarfsplan \u00fcbersch\u00e4tzt wird.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Der NEP 2025 ist nicht auf das Minimierungsgebot beim Netzausbau ausgerichtet. Einsparpotentiale wurden offensichtlich nicht erkannt, was den Verdacht nahelegt, dass dies im eigenen wirtschaftlichen Interesse der \u00dcNB auch gar nicht erw\u00fcnscht war. Wenn man wie in Bayern allein durch das Verlegen von Trassenankn\u00fcpfungspunkten ein beachtliches Einsparpotential an Leitungen erreicht, werden sich bei ordnungsgem\u00e4\u00dfer Netzanalyse noch weitere Optionen zur Trassen-Minimierung finden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ohne Aktualisierung und Anpassung der Planungsunterlagen an den zu beachtenden Vorrang Erdverkabelung bei Gleichstromtrassen ist eine seri\u00f6se Kostensch\u00e4tzung derzeit nicht m\u00f6glich und verunsichert die \u00d6ffentlichkeit.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die neue Gesetzeslage wird gravierende \u00c4nderungen in der Trassenplanung ergeben und daher lehnen wie alle im Vorfeld getroffenen Entscheidungen der \u00dcbertragungsnetzbetreiber bez\u00fcglich der Reduzierung der Untersuchungsr\u00e4ume zur Korridorfindung ab.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die politische Situation hat sich durch die terroristischen Anschl\u00e4ge der letzten Wochen gravierend ver\u00e4ndert. Infrastrukturprojekte in der Gr\u00f6\u00dfenordnung des SuedLink und der anderen HG\u00dc-Trassen k\u00f6nnen nicht ausreichend gesch\u00fctzt werden, daher w\u00e4re die Versorgungssicherheit massiv gef\u00e4hrdet.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ein Ausfall dieser gigantischen \u00dcbertragungsleitungen kann durch das bestehende Stromnetz nicht kompensiert werden. Ein weiterer Netzausbau um Engp\u00e4sse zu vermeiden, w\u00e4re allerdings volkswirtschaftlich und \u00f6kologisch nicht tragbar.<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Die Sicherheit der Netze liegt im Aufgabenbereich der \u00dcNB, Redispachma\u00dfnahmen geh\u00f6ren zum normalen Netzbetrieb und m\u00fcssen den Gesamtkosten eines Netzneubaus, mit Investitions-, Wartungs- und Instandhaltungskosten, gegen\u00fcbergestellt werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Durch den Europ\u00e4ischen Stromverbund tritt die bedarfsgerechte Energieversorgung in den Hintergrund. Die unbegrenzte Einspeisung von Kohle- und Atomstrom der EU-Nachbarl\u00e4nder konterkariert die deutsche Energiewende.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Solange auf Europaebene keine vergleichbare Energiewendepolitik erkennbar ist, wird dermassive \u00dcbertragungsnetzausbau einzig und allein den Stromhandel beg\u00fcnstigen und das angestrebte Klimaziel der 40%igen Einsparung von CO2 bis zum Jahr 2020 zum Scheiternverurteilen. Die z\u00e4hen Verhandlungen beim Klimagipfel in Paris verdeutlichen einmal mehr, dass die wirtschaftlichen Interessen der Gro\u00dfunternehmen nicht im Vordergrund stehen d\u00fcrfen und den gigantischen Stromnetzausbau in Deutschland auch nicht rechtfertigen k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Durch den weiteren Zubau von Kohlekraftwerken in Deutschland verz\u00f6gern sich die Entwicklungsm\u00f6glichkeiten der Speichertechnologien. Der \u00dcbertragungsnetzausbau richtet sich nach den Interessen der Kohleindustrie, die trotz steigendem Anteil an Erneuerbaren Energien weiterhin ungehindert ihren Strom in die Netze einspeisen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Gaskraftwerke als schnell regelbare und umweltfreundliche Alternative zu Kohlekraftwerken sollten verst\u00e4rkt als \u00dcbergangstechnologie zum Einsatz gebracht werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Ein \u00fcberdimensioniertes Stromtransportnetz kann Speicher f\u00fcr erneuerbare Energien nicht ersetzen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Zusammenf\u00fchrung der Netzentwicklungspl\u00e4ne Strom und Gas ist im Sinne einer gesamtumf\u00e4nglichen Betrachtung der Energieversorgung (Strom-W\u00e4rme-Mobilit\u00e4t) zielf\u00fchrend f\u00fcr ein zukunftsf\u00e4higes Energiemodell in Deutschland.<\/li>\n<\/ul>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Der steigenden Stromproduktion kann man nicht mit einem grenzenlosen Ausbau der Stromnetze begegnen, die Ber\u00fccksichtigung des bestehenden Gasnetzes als Speichermedium f\u00fcr \u201eWindgas\u201c findet zu wenig Beachtung, wird aber in Zukunft unumg\u00e4nglich sein, wenn man die Zielsetzung der 100%igen Versorgung mit Erneuerbaren Energien nicht aus den Augen verlieren will.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">F\u00f6rderma\u00dfnahmen f\u00fcr PV-Anlagen und dezentrale Energiekonzepte verringern den \u00dcbertragungsnetzausbau. Strom kann dort erzeugt werden, wo er gebraucht wird. Der Bedarfsplan muss vorrangig dem tats\u00e4chlichen Verbrauch angepasst werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Die Notwendigkeit regionale Verteilnetze aus- und umzubauen muss ebenfalls durch aussagekr\u00e4ftige Verteilnetzstudien belegt werden. Dadurch ergibt sich eine weitere Reduzierung des \u00dcbertragungsnetzbedarfs.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verantwortung der \u00dcbertragungsnetzbetreiber liegt in der Gew\u00e4hrleistung eines sicheren Stromnetzbetriebes und es sollten nicht die eigenen wirtschaftlichen Interessen in den Vordergrund gestellt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir erwarten eine transparente Bewertung und Ber\u00fccksichtigung der Stellungnahmen bei den weiterf\u00fchrenden Planungen und die Weiterleitung unserer Konsultationsunterlagen an die Bundesnetzagentur. Unsere ablehnende Haltung gegen\u00fcber der Gleichstromtrasse SuedLink werden wir aufrechterhalten und das weitere Planungsverfahren kritisch begleiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Aahrus-Konvention, die bereits im ersten Schritt der Netzplanung, der Strategischen Umweltpr\u00fcfung, der \u00d6ffentlichkeit die M\u00f6glichkeit zur Klage einr\u00e4umt. Auch Deutschland hat das v\u00f6lkerrechtliche UN-Abkommen unterzeichnet. Wir B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen haben durch \u00fcberdimensionierte Netzausbauvorhaben viel zu verlieren und fordern verbindliches Mitspracherecht bei Entscheidungen die einen massiven Eingriff in unser Leben und unser Wohnumfeld<br \/>\nbedeuten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Ver\u00f6ffentlichung dieser Stellungnahme im Rahmen des Konsultationsverfahrens zum Netzentwicklungsplan 2025 ist die B\u00fcrgerinitiative KIEBITZGRUNDaktiv einverstanden.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nMaria Quanz<br \/>\nSprecherin KIEBITZGRUNDaktiv<br \/>\nB\u00fcrgerinitiative gegen SuedLink<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Protest gegen die HG\u00dc-Trasssen und vor allem gegen den Suedlink hat die B\u00fcrgerinitiativen viel Zeit, Kraft und Nerven gekostet. Nun, r\u00fcckblickend kann man sagen, der Einsatz hat sich gelohnt. Durch die aufwendige Bundesverbandsarbeit ist &#8222;die Keimzelle&#8220; unseres Widerstandes, n\u00e4mlich diese Seite, ein wenig zu kurz geraten. 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